Drinnen vs. Draußen

Gestern habe ich ihn wieder gesehen, den Eifel-Ranger. Wie er da mit seinem Filzhut durch den Wald flaniert, mit seinem Fernglas über den ruhigen See gleitet oder einfach einsam durch die Felder streift….da ist er wieder: der klassische Traum jedes frustrierten Büroarbeiters. Da kämpft man sich täglich entnervt durch die Bürohierachien, wehrt Mobbingattacken und übergroße Egos ab, teilt auch mal eine gemobbte Stichelei aus und pflegt seine Eitelkeiten, hasst sein Betriebssystem (ja auch OS) und seine Warenwirtschaft und möchte einfach jede neue Mail einfach ungelesen heimlich in den Papierkorb schieben…am Ende ertappt man sich doch wieder dabei, wie man sehnsuchtsvoll aus seinem Bürofenster schaut auf die Welt da draußen: auf die Felder und Wälder, die herumlaufenden Menschen oder vielleicht auch nur auf eine gegenüberliegende Hauswand mit einem dreckigen Hinterhof darunter. Egal, alles ist schöner da draußen als hier drinnen. Ok, im Sommer mehr als im Winter, aber wie heißt es so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.

Und es stellt sich die Frage: Wer hat die bessere Karriere gemacht? Wir im Büro, die schon die ein oder anderer Karrierestufe erklommen und entsprechend unseren Lebensstandard aufgeblasen haben oder der kleine Ranger im Wald, der wahrscheinlich einiges weniger verdient, aber in seinem Job aufgeht? Ich denke, der Ranger hat im Gegensatz zu uns die „Karriere seines Lebens“ gemacht. Vielleicht ist es aber auch nur eine naive Ansicht aus meinem frustrierten Blickwinkel. Will man nicht immer genau das andere haben als das, was man hat. Und wenn man dann das andere hat, merkt man erst, wie gut das alte war, wenn man dann am anderen Standpunkt steht. Träumt der kleine Ranger vielleicht auch von einem schönen Bürojob im Warmen mit

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Geocaching vs. Schnitzeljagd für Nerds

Tach zusammen,

es ist soweit: die Zukunft hat uns eingeholt und ich schreibe aus meinem Urlaub meinen ersten Blog von unterwegs mit dem iPhone…soweit meine Wurstfinger es erlauben. „Blöder Iphone-Nerd“ werden jetzt manche sagen und schwupps…Zukunft…Nerds…da sind wir doch glatt schon beim heutigen Thema: das Geocaching. Auch bekannt unter „die Schnitzeljagd der Moderne“, „die mystische Parallelwelt unter uns“ oder „Die Nerdsuche nach der geringen Muggeldichte“.

Nun, ich habe im Bekanntenkreis und aus der Presse schon davon gehört und so begab es sich, dass ich letzte Woche raus aus der großen Stadt in die Natur an die schöne Sieg bei Eitorf fahren wollte. Wie ich dann so alleine an der Sieg rumhing, dachte ich mir:“Mensch, Benson, du hast doch die Welt in deiner Hand. Nimm doch mal dein iPhone, geh ins Internet und schau doch mal, wie das geht mit dem Geocaching und ob hier in der schönen Landschaft nicht ein Schatz zu heben ist.“ Gesagt, getan!

Jetzt mal kurz zur Erläuterung für alle, die noch nie was von Geocaching gehört haben: Es handelt sich um einen weltweiten Begriff für „Schatzsuche“ mittels einem Kompass und einem GPS-Geräts, hat also nichts mit geologischen Kacheln zu tun. Man kann nun unter geocaching.de auf einer Karte nachschauen, ob und wo jemand in meine Umgebung einen „Schatz“ versteckt hat. Dann bekommt man die GPS-Koordinaten (Längengrad für Norden und Breitengrad für Osten) und dann geht’s los. Manchmal muss man auch erst ein oder mehrere Rätsel vorab oder vor Ort lösen, um an die Koordinaten zu kommen, daher die Schnitzeljagdverwandschaft. Man ermittelt dann mit seinem GPS-Gerät oder iPhone, wo man sich anhand eines 5-stelligen Zahlenwertes auf den beiden Graden gerade befindet und weiß dann anhand des Zielwerte und des Kompasses, ob man mehr nach Osten, Norden, Westen oder sonst wo gehen muss. Ist man dann irgendwann möglichst nah an dem Zielpunkt angekommen, geht die Sucherei los: Wo hat der Jemand ein Döschen, Tuppadose oder Schachtel versteckt, worin sich ein Logbuch und vielleicht ein paar Tauschgimmicks versteckt haben.

Nun, hörte sich einfach und nach einem lustigen Zeitvertreib an und es gab sogar einen Punkt in der Umgebung meines zwischen Wald und Flur liegenden Parkplatzes mit dem nach großem Schatzabenteuer klingenden Name „MBC #3“. Also los…mein neues iPhone verfügt ja über einen integrierten Kompass mit GPS-Angaben, aber ich hatte keinen Ahnung,

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posted by Max Trojan in Auf Reisen and have No Comments
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