Gut essen vs. Daraus bestehen

Tach zusammen,

vor ein paar Wochen habe ich ihm Fersehen folgenden Satz im Zusammenhang mit Diäten gehört: „Bei allem, was man ißt, sollte man darüber nachdenken, ob man daraus bestehen möchte.“

Dieser Satz verfolgt mich nun überall hin und läßt mich nicht mehr los…im Supermarkt, in der Mittagspause und natürlich beim Essen. Will ich lieber aus einem Korb Äpfel bestehen oder aus einer mit Mayo unterfütterten Riesenpommes mit einem XXL-Schweineschnitzel in Jäger-Schaschliksauce geschwenkt? Schon ein sehr intersanter Blickwinkel. Alles, was ich so in meine Futterluke einwerfe, daraus besteht dann mein Körper je nach Eigengewicht zu 1-4%.

Und möchte ich aus einem halben Mettbrötchen bestehen? Ja, lieber wie aus frischem Pansen. Aber fortführend stellt sich ja hier nun auch die Frage im Umkehrschluß: Was will ich meinem Körper für „Lebensmittel“ zumuten? Ich sehe mich gerne als Verbrennungsanlage. Natürlich Nahrung wie Obst, Gemüse, Eier, frischer Fisch oder Fleisch sind wie Papier oder Holz, d.h. die brennen gut, riechen gut beim Verbrennen und geben vielleicht noch was Energie frei. Alles toll. Schmeiß ich mir aber so fiesen oder künstlichen Kram rein wie Mirkowellenfertiggerichte, Billigeis aus Pflanzenfett, lapprige Pizza zum Super-Mittagspausenrabatt von 3€ oder einfach mal 5 Tüten Erdnussflips, dann ist das so, als ob ich ein paar alte Plastikeimer und abgewrackte Autoreifen in den Ofen schmeiße. Daß beißt sich im Körper, qualmt wie Sau und am Ende stinkt es auch noch ganz schön bei der Kohlenentsorgung. Energie wird eher verbraucht als gewohnen.

Also entdecke ich mich selbst immer mehr dabei, wie ich in Supermärkten wie so eine alte Oma mit ständig dir Inhaltsstoffe auf den Verpackungsrückseiten durchlese. Wenn ich mehr als 50% der Sachen ohne Chemie LK nicht verstehe oder mir gar Angst machen, stelle ich es wieder weg, was dann meist auch in einem langen Aufenthalt im Markt enden kann. Man merkt, dass es immer schwieriger wird außerhalb der Obst-, Gemüse- und Fleischtheken bei den abgepackten Lebensmittelgüten, sei es in Dosen, Tupa oder Tetra, was möglichst unbehandeltes zu bekommen. Obwohl es optisch oft anders wirkt. Da kommt mir dann auch oft diese Horrorlegende aus der Aromaindustie in den Sinn, daß Erdbeermarmeladen noch nie eine Erdbeere gesehen haben, sondern das Aroma aus gegorener Holzspäne gewonnen wird. Die Farbe kommte dann von Rote-Beete-Saft, weil der so günstig ist (Kirschsaft wäre auch shon zu teuer). Und der Vanillearoma wird chemisch aus Read more…

posted by Max Trojan in Die Welt,Warum? and have Comment (1)
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