Archive for the 'Auf Reisen' Category

Köln vs. die dunkle Seite

 

Hallo liebe Dorfbewohner,

und wieder habe ich ein tolles Ding entdeckt, was die Welt unbedingt braucht, wenn Sie eine große Kirmes wäre oder aus grünem Wackelpeter bestehen würde und wir den Leuten auf der anderen Kugelseite durch einen grünen Schimmer winken könnten. Mmmmh…da stellt sich mir doch glatt die Frage, wer diese Leute sind, die ich da auf der dunklen Seite der Welt sehen würde, wenn ich hier Mittags in Köln schön im Garten in der Sonne sitzte. Was ist auf der dunklen Seite von Köln? Die Wombels, die Fraggles mit den Gorgs oder gar ein Sammelcamp für ausrangierte Kandidaten von RTL2 Frauentausch?

Ich habe mich auf die Suche gemacht und mal am großen Rad, bzw Globus gedreht und da schräg gegenüber wohnen die netten Bewohner von Oakura in Nothland, Neuseeland. Da ist es jetzt (Achtung Überraschung) 12 Stunden vor, also ungefähr Mittagnacht und morgen erwartet Oakura einen schön verregneten Tag bei gepflegten 18°C. Die Oakuraner rutschen jetzt quasi im März so langsam in den Herbst und verabschieden sich vom Sommer, der bei denen zwischen Dezember und Februar verläuft. Das ist doch irgendwie verrückt. Eine Spiegelwelt. Wäre doch optimal, wenn wir den Kölner Karneval dorthin verlegen…ist ja nicht so, dass eine Fahrt nach Oakura jetzt eine Weltreise wäre.

Oakura Bay lockt mit dem Slogan „Welcome to paradise“, also genauso wie Köln, und die Freitzeitmöglichkeiten sind auch die gleichen wie am Rhein: Tauchen, Surfen, Fischen, eine Jacht mieten, Sandburgen bauen und einsame Strandspaziergänge. Mit den 1.350 Einwohnen,die da hausen, bekommen wir noch nicht mal die Kölner Ü50-Kneipe Klapsmühle voll, aber was soll’s. Wir sollten uns einfach einen Tunnel nach Oakura graben, einen 2. Dom da hinstellen und das Dorf als Kölner Gemeinde eingliedern: Köln-Oakersdorf.

Hier eine kleine Impression von vor Ort…könnte auch ein Paar aus Köln-Lindenthal sein, was sich schön am Rheinufer fotografiert…und wieder bestätigt sich die paralelle Spiegelwelt…

 

Aber ich wollte nicht abschweifen, sonder das Ding vorstellen, das die Welt (in welcher Form oder von welcher Seite auch immer) umbedingt braucht:

 

DIE MINI-CANNON

 

Ein muss bei der jeder Frühjahrentrümplung oder Abrissparty. Einfach laden, zünden und Feuer! Ein Wunderwerk der Minikriegführung, welche in keinem Haushalt beim gepflegten Rosenkrieg fehlen sollte; frei nach dem Motto:“ Schatz, kann Du mal kurz schauen?“ Hier eine kleine, dezente Vorstellung:

 

 

In diesem Sinne einen Teller Oakersdorfer Wackelpeter für alle und bis die Tage….

posted by Max Trojan in Auf Reisen,Dinge and have No Comments

Geocaching vs. Schnitzeljagd für Nerds

Tach zusammen,

es ist soweit: die Zukunft hat uns eingeholt und ich schreibe aus meinem Urlaub meinen ersten Blog von unterwegs mit dem iPhone…soweit meine Wurstfinger es erlauben. „Blöder Iphone-Nerd“ werden jetzt manche sagen und schwupps…Zukunft…Nerds…da sind wir doch glatt schon beim heutigen Thema: das Geocaching. Auch bekannt unter „die Schnitzeljagd der Moderne“, „die mystische Parallelwelt unter uns“ oder „Die Nerdsuche nach der geringen Muggeldichte“.

Nun, ich habe im Bekanntenkreis und aus der Presse schon davon gehört und so begab es sich, dass ich letzte Woche raus aus der großen Stadt in die Natur an die schöne Sieg bei Eitorf fahren wollte. Wie ich dann so alleine an der Sieg rumhing, dachte ich mir:“Mensch, Benson, du hast doch die Welt in deiner Hand. Nimm doch mal dein iPhone, geh ins Internet und schau doch mal, wie das geht mit dem Geocaching und ob hier in der schönen Landschaft nicht ein Schatz zu heben ist.“ Gesagt, getan!

Jetzt mal kurz zur Erläuterung für alle, die noch nie was von Geocaching gehört haben: Es handelt sich um einen weltweiten Begriff für „Schatzsuche“ mittels einem Kompass und einem GPS-Geräts, hat also nichts mit geologischen Kacheln zu tun. Man kann nun unter geocaching.de auf einer Karte nachschauen, ob und wo jemand in meine Umgebung einen „Schatz“ versteckt hat. Dann bekommt man die GPS-Koordinaten (Längengrad für Norden und Breitengrad für Osten) und dann geht’s los. Manchmal muss man auch erst ein oder mehrere Rätsel vorab oder vor Ort lösen, um an die Koordinaten zu kommen, daher die Schnitzeljagdverwandschaft. Man ermittelt dann mit seinem GPS-Gerät oder iPhone, wo man sich anhand eines 5-stelligen Zahlenwertes auf den beiden Graden gerade befindet und weiß dann anhand des Zielwerte und des Kompasses, ob man mehr nach Osten, Norden, Westen oder sonst wo gehen muss. Ist man dann irgendwann möglichst nah an dem Zielpunkt angekommen, geht die Sucherei los: Wo hat der Jemand ein Döschen, Tuppadose oder Schachtel versteckt, worin sich ein Logbuch und vielleicht ein paar Tauschgimmicks versteckt haben.

Nun, hörte sich einfach und nach einem lustigen Zeitvertreib an und es gab sogar einen Punkt in der Umgebung meines zwischen Wald und Flur liegenden Parkplatzes mit dem nach großem Schatzabenteuer klingenden Name „MBC #3“. Also los…mein neues iPhone verfügt ja über einen integrierten Kompass mit GPS-Angaben, aber ich hatte keinen Ahnung,

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posted by Max Trojan in Auf Reisen and have No Comments

Gewissensfrage vs. Gutherzigkeit

Tach zusammen…in der letzten Woche habe ich mit meinem Vater einen Kurztrip nach oder auf Sardinien unternommen, wo ich in den Schwitzkasten einer Gewissensfrage geraten bin. Leider muss ich etwas weiter ausholen. Folgendes hat sich zugetragen:

Wir sind mittags an die Ostküste nach Cala Gonone gefahren, denn ab diesem klein Touri-Ort erstreckt sich Richtung Süden eine 40km lange Steilküste. Da gibt es wunderbare kleine Strandbuchten, die nur per Boot über die Küste zu erreichen sind. Also genau das Richtige, um dem Touristen-Mainstream zu entkommen. Dazu muss man sagen, dass wir uns in der Vorsaison befinden. Somit war es am Hafen relativ tot und nur wenige Schipperbuden überhaupt besetzt. An einer war ein deutsch sprechender Italiener gerade mit 2 jungen Mädchen in Verhandlung für eine Fahrt zur „Cala Luna“, einer dieser Buchten, und teilte mit, dass er für 15€ pro Person fahren würde, aber noch mindestens 2 Leute braucht, damit es sich lohnt. Da haben wir uns natürlich direkt drangehangen, kurz darauf sogar noch ein holländisches Pärchen. In 10 Minuten gehe es los…wir sollten schon mal zum Steg rüber gehen. Der Schipperbudenbesitzer und somit auch unser Kapitän war so Ende 30 und sah aus wie die abgewrackte Version von Nino de Angelo. Also wenn man mal einen Film über Autoscooter drehen wollte, würde man ihn direkt für die Rolle des „junger Mann zum Mitreisen“ besetzten. Zudem sah er ziemlich fertig aus…war nach eigenen Aussagen auch erkältet (leichte Schweinegrippepanik kam auf, also immer schön die Hände waschen) und eines seiner Augen war Blutunterlaufen, zudem fehlten noch ein paar Zähne. Sonst war er aber sehr nett und der Preis war auch ein Schnäppchen.

Als er dann mit dem Boot kam, gab es eine leichte Ernüchterung. Es war eine Schlauchbootnussschale mit 40km/h Motor hinten dran, wo mit Fahrer gefühlte 4 Leute draufpassen…wir waren aber 7 + Krempel. Dann lag das Boot auch noch gut 1,5 m unter dem Steg und schwaberte an einer Schnur hin und her. Da hatte man ne gute 50/50 Chance sich mit einem großen Hallo kurzfristig ins Hafenbecken zu verabschieden. Das ist dann der Moment, wo der gepflegte deutsche Pauschaltourist in einem hochkommt und einen zu dem Satz verleitet: „In Deutschland wäre das so aber nicht erlaubt“. Wir waren aber nicht in Deutschland und dank italienischer Verladekunst haben auch alle draufgepasst. Durch geschicktes Festkrallen ist auch dann keiner beim 40km/h Wellenspringen aus der Nussschale geflogen.

Nun aber zum Thema. Die Ankunft hat funktioniert und es gab einen 3 Stunden Aufenthalt an der Cala Luna. Dann haben mein Vater und ich, die beiden deutschen Mädchen und das Hollandpärchen sich wieder am Anlegesteg für die Rückfahrt versammelt. Da kam auch schon unser Autoscooter-Kapitän; einladen und los. Also rauschten wir die 4 km zurück zum Hafen. Auf halber Strecke gab es Höhlen in der Steilküste, welche zu Grotten führten. Bei der Hinfahrt sagte er uns, dass diese noch geschlossen sind und es verboten ist, durchzufahren. Jetzt fuhr er aber plötzlich doch durch und murmelte irgendwas mit „zum Fotos machen“. Schön und gut, doch als wir wieder aus der Grotte fuhren, stand plötzlich ein großes Polizeischiff der Guardia di finanzia vor uns und trötete uns an. Unser Kapitän fuchtelte irgendwas mit den Händen mit Daumen hoch und Winke Winke. Es folgte aber eine Doppeltröten was wohl soviel hieß wie „Handfresse halten uns sofort anhalten.“

Es wurde irgendwas auf italienisch hin und her geschrieen, dann warf mir einer der Polizisten

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posted by Max Trojan in Auf Reisen and have No Comments
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