Archive for the 'Gedanken' Category

Kinderschokolade versus den Günter-Wutbürger

 

Hallo liebe Dorfbewohner,

gestern war ich mal wieder wie so oft im Supermarkt meines Vertrauens unterwegs. Auf der Suche nach Nervennahrung in der Süsswarenabteilung habe ich mich als erstes gefragt, was eigentlich „Nervennahrung„ bedeuten soll. Da bin ich einfach zu einen der neunmal schlauen Edeka-Futterauslageneinräumern gegangen und habe gefragt. Er anwortete:“ Das menschliche Gehirn braucht ausreichend Energie um seine umfangreichen verschiedenen Aufgaben zu bewältigen. Der Begriff „Nervennahrung“ oder auch „Brainfood“ lässt sich daher so herleiten: Um Sprache, Bewegung, Denken und Erinnerung gleichzeitig zu koordinieren, sind verschiedene Substanzen nötig, die über die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden müssen. Die B-Vitamine haben großen Einfluss auf Nerven, Gehirn und Gedächtnis. Da Vitamin B6 direkt am Nervensystem beteiligt ist, kann es auf die Belastbarkeit der Nerven unterstützend wirken und für mehr Konzentrationsfähigkeit in allen Lebenslagen sorgen. All diese wichtigen Vitamine befinden sich in den Pommes Frites von McDonalds. Daher sollte man die bei Stress am meisten essen. Aber auch bei ohne Stress…“ Da habe ich ihm viele Grüsse aus Korint bestellt und bin gegangen.

Als zweites habe ich mich gefragt, als ich Packung der Kinderschokolade (mit der guten Kindermilch) entdeckte, was aus dem alten Retrojungen geworden ist, der uns damals in der Jugend immer ein treuer imaginärer Freund gewesen war. Jetzt grinst uns da ein Junge an, der direkt aus den 90er Jahren katapultiert zu sein scheint und Photoshop mit Löffeln gefressen hat. Zudem scheint nach rechts rüber zu schauen (Hallo!!! Photoshopleute), als ob er den Fotografen ein Zeichen geben will, daß er nach 5 Stunden dauergrinsen nicht mehr kann und an den Zähnen schon Staub ansetzt. Nach einer kleinen Recherche nach dem Vorgänger musste ich feststellen, dass dies im Internet und insbesondere in der Blog-Welt in beliebtest Thema ist. Daher hier eine kurze Zusammenfassung:

Der Junge mit der schönen Zottelmähne Read more…

posted by Max Trojan in Gedanken,Warum? and have No Comments

Hans-Martin vs. den Rest der Nation

Hama

Tach zusammen,

also Samstag habe ich mir mal wieder den Fernsehmarathon mit „Schlag den Raab“ angetan mit mal wieder knapp 5 Stunden Sitzfleisch. Doch, wie viele wohl schon wissen, war diesmal etwas anders als sonst: Hans-Martin! Es war wohl das erste Mal, das ein Kandidat am Ende ausgebuht wurde, weil er das Geld (ganz knapp) gewonnen hatte. Statt Hans-Martin wurde Stefan Raab für jedes Pünktchen oder Sieg gefeiert, als ob es gegen Gut und Böse ginge.

Ich muss zugeben: Ich und meine Couchnachbarn mochten Hans-Martin auch nicht. Am Anfang erstmal wegen des Namens (wie man den wohl abkürzt? Hama?), und dann weil es ein Vollmonk war. Aber so dachten wir schon über viele „Schlag den Raab“-Kandidaten. Was war an diesem so anderes, dass anscheinend die ganze Nation dieser Meinung war. Das er ausgebuht wurde und Raab nur sagte, dass er „noch nie so ungern verloren hatte wie heute!“. Das es sogar so weit eskalierte, dass er seit Samstag bei Twitter noch unbeliebter ist als Ursula von der Leyen und dass online schon T-Shirts angeboten werden mit der Beschriftung „Deine Mutter heißt Hans-Martin“.

Eigentlich hat er nichts besonderes gemacht, er war nur etwas überaktiv und überheblich, oder wie man in Köln sagt: Er was läpsch. Aber reicht das für eine solche Eskalation? Eigentlich nicht, dann Raab ist selber ja der König der Überheblichkeit. Ich denke es war die Summe aus Kleinigkeiten und er war so der Prototyp des angeberischen Schönlings oder der Sportskanone, die jeder aus seiner Schulzeit oder heute aus seinem Kollegenkreis kennt. Diese Typen, denen meist alles gelang , man sich aber eine Loch in den Bauch gefreut hatte, wenn sie mal auf die Fresse flogen. Und wir wollen Hans-Martin auf die Fresse fliegen sehen und Raab hat ehrenhaft für uns bis zur letzten „Münze“ gekämpft. Es hat aber nicht gereicht (ein bisschen wie beim FC Köln im Moment).

Aber fassen wir nochmal kurz zusammen, was Hans-Martin für Angriffspunkte hatte: Erstmal ist er im Einführungsfilm Einrad gefahren. Also wenn man nicht im Zirkus arbeitet oder

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posted by Max Trojan in Gedanken and have Comment (1)
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